Graham Hill

 

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Formel1-Weltmeister, Sieger der 24 Stunden von Le Mans und Erster beim 500-Meilen-Renen von Indianapolis. Diese Leistung ist bis heute nur einem gelungen, dem Briten Garham Hill.

Hill wurde 1929 geboren und stieg im Alter von 29 Jahren in die Formel 1 ein, wie es sich für einen Engländer gehört natürlich mit Lotus. Doch die wenig ruhmreiche Zusammenarbeit hielt nicht lange. Nach zwei Jahren wechselte Hill zu British Racing Motors (BRM), wo er richtig aufblühte. 1969 sicherte er sich den ersten WM-Titel, darauf folgten gleich drei Vizeweltmeisterschaften. Später wechselte Hill wieder zurück ins Lotus Team von Colin Chapman, wo er zum zweiten Mal Formel1-Weltmeister wurde.

Graham Hill war wie viele seiner Kollegen in der damaligen Zeit in verschiedenen Welten unterwegs. Gleich mehrmals flog er in die USA, um am Indy500 teilzunehmen. Doch seinen Triumph beim Debüt konnte er kein weiteres Mal wiederholen. Genau andersherum verhielt es sich bei seinen Starts in Le Mans. Das dortige Langstreckenrennen gewann er ausgerechnet bei seiner letzten Teilnahme im Jahr 1972.

Ab 1973 ging Graham Hill mit seinem eigenen Team in der Formel 1 an den Start, konnte an seine großen Erfolge aber nicht mehr anknüpfen. Im November 1975 kam Hill bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Sein damals 15-Jähriger Sohn Damon trat anschließend in die Fußstapfen des Vaters. Auch er wurde Rennfahrer und schaffte es sogar bis in die Formel 1. 1996 wurde auch Damon Hill Formel1-Weltmeister. Damit sind Graham und Damon Hill bis heute die einzigen Fahrer, die als Vater-Sohn-Kombination WM Titel in der Formel 1 gewinnen konnten.